Todesläuten auch als Hörbuch

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Erschlagen, blutüberströmt und bis zur Unkenntlichkeit entstellt.

Eine Leiche liegt unter der bekanntesten Glocke von Graz, der Liesl. Wer ist der Tote? Wie kam er in den verschlossenen Glockenturm? Warum will niemand etwas gesehen haben? Das Ermittlerteam rund um Chefinspektor Wakolbinger und seine junge Assistentin Panzenböck trifft auf eine Mauer aus Hass und Lügen.

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Ein spannender Krimi

Diese Rezension bezieht sich auf das Hörbuch. Unter der bekannten Grazer Glocke Liesl liegt eine Leiche. Er wurde von der Glocke erschlagen. Die Grazer Einwohner sind entsetzt, trotzdem will niemand etwas gesehen oder gehört haben. Einen Unfall können die Ermittler um Chefinspektor Wakolbinger schnell ausschließen, erst recht als sich herausstellt, dass es sich bei dem Opfer um Thomas Neuburg handelt, welcher 2008 für tot erklärt wurde. Thomas Neuburg war ein unangenehmer Zeitgenosse, der durch eine große Betrugsmasche zu Reichtum gekommen ist. Wo kommt Neuburg plötzlich her und was wollte er in Graz erledigen? Zu dem engeren Kreis der Verdächtigen gehören seine engsten Freude, welche sich immer wieder in Lügen verstricken. Geschickt ermitteln Chefinspektor Wakolbinger und seine junge Assistentin Panzenböck im Umfeld des Toten und trifft dabei auf eine Mauer des Hasses und des Schweigens. Bei „Todesläuten“ handelt es sich um den zweiten Graz-Krimi der Autorin. Bereits „Kaltblütige Abrechnung“ konnte mich begeistern und ich freue mich sehr auf den dritten Teil. Die Autorin Lotte R. Wöss ist in Graz geboren und aufgewachsen und deshalb gelingt es ihr, die Schönheit der Stadt Graz bildlich zu beschreiben. Voller Spannung beginnt dieser Krimi und fesselte mich bis zur letzten Seite (Hörminute). Die Handlung war gut durchdacht und es kam immer wieder zu unerwarteten Wendungen. Der Autorin ist es gelungen, den Spannungsbogen durch das ganze Buch hinweg aufrecht zu erhalten. Der Sprecher Omid-Paul Eftekhari hat eine angenehme und sympathische Stimme, die sehr gut zur Geschichte passt. Ein wahrer Hörgenuss und ich freue mich sehr auf die Fortsetzung.

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Spannend und gut gesprochen

Erschlagen, blutüberströmt und bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Eine Leiche liegt unter der bekanntesten Glocke von Graz, der Liesl. Wer ist der Tote? Wie kam er in den verschlossenen Glockenturm? Warum will niemand etwas gesehen haben? Das Ermittlerteam rund um Chefinspektor Wakolbinger und seine junge Assistentin Panzenböck trifft auf eine Mauer aus Hass und Lügen. Fazit: Auch dieses Cover passt zum Genre. Auch hier sticht der rote Titel sofort ins Auge. Wieder einmal durfte ich den Thriller als Hörbuch genießen. Die Stimme des Sprechers ist perfekt für das Buch. Er liest nicht nur sehr akzentuiert, sondern gibt auch jedem Charakter eine passende Intensität. Er macht das Buch mehr als hörenswert. Dies ist bereits der zweite Band der Reihe um die beiden Ermittler. Obwohl ich den ersten Band nicht kenne, bin ich sofort ins Geschehen eingetaucht. Es ist in sich abgeschlossen. Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und spannend. Normalerweise lese ich lieber selber, da ich dann jedem eine "Stimme" nach meinen Vorstellungen geben kann. Aber hier ist der Sprecher sehr gut gewählt. Es hat mir große Freude gemacht, ihm zu lauschen. Die Autorin versteht es, von Beginn an Interesse zu erzeugen. Die Spannung bleibt von Anfang bis Ende bestehen. Dieses Hörbuch ist seit langem einmal wieder eins, bei dem alles passt. Gerne gebe ich eine Hörempfehlung und auch 5 Sterne.

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